{"id":2,"date":"2013-09-14T19:46:28","date_gmt":"2013-09-14T17:46:28","guid":{"rendered":""},"modified":"2020-05-23T18:58:27","modified_gmt":"2020-05-23T16:58:27","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/","title":{"rendered":"CENTRE JARDIN D&#8217;ESPOIR KER SABRINA D&#8217;ABELLEYRA"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kurzbeschreibung des Projekts<\/strong><\/p>\n<p>Im Norden des Senegal gibt es unz\u00e4hlige Stra\u00dfenkinder, die tagt\u00e4glich um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen. Sie leiden an Hunger, Mangelern\u00e4hrung und diversen Krankheiten, haben nicht genug zum Anziehen und sind auf der Stra\u00dfe Gewalt und \u00dcbergriffen schutzlos ausgeliefert. Diese Jungen werden von ihren Eltern ab dem 5. Lebensjahr zumeist aus weit entlegenen Regionen zum Erlernen des Korans bei sogenannten Marabouts nach Saint-Louis geschickt. F\u00fcr ihren Lebensunterhalt und den ihres Lehrers m\u00fcssen sie betteln. Man nennt diese Koransch\u00fcler Talib\u00e9s.<br \/>\nDas Projekt \u201eJardin d\u2018Espoir\u201c schafft eine Anlaufstelle f\u00fcr diese Kinder. Die Stra\u00dfenkinder erhalten regelm\u00e4\u00dfige Mahlzeiten, Kleider<br \/>\nund Medikamente und im Krankheitsfall werden sie \u00e4rztlich versorgt. Es finden Alphabetisierungkurse, Spiele und soziale Integration statt.<\/p>\n<p><strong>Hintergr\u00fcnde<\/strong><\/p>\n<p>Seit den 70er-Jahren hat der Senegal mehrere D\u00fcrreperioden erlebt, die die wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten vor allem in den l\u00e4ndlichen Gebieten enorm erschwert haben. Die Folge war eine massive Landflucht in die regionalen Hauptst\u00e4dte, so zum Beispiel nach Saint-Louis. Auch viele traditionelle Koranschulen (Daaras) waren gezwungen, in die St\u00e4dte zu ziehen. Eine Koranschule wird von einem Koranlehrer (Marabout) geleitet, der seinen Sch\u00fclern (Talib\u00e9s) eine religi\u00f6se Erziehung angedeihen l\u00e4sst. Der Wegzug der Koranschulen aus dem l\u00e4ndlichen Raum bewirkte, dass die Eltern der Talib\u00e9s sich nicht mehr um deren Ern\u00e4hrung und Verpflegung k\u00fcmmern&nbsp; k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Projektziele<\/strong><\/p>\n<p>Generelles Projektziel ist die St\u00e4rkung der Kinderrechte im Rahmen des MDG 1 (Armutsreduktion) in Saint Louis Senegal sowie die Verbesserung der sozialen und gesundheitlichen Situation der Stra\u00dfenkinder durch die Schaffung einer Anlaufstelle.<\/p>\n<p>Spezifische Projektziele:<\/p>\n<ul>\n<li>Verbesserung der Gesundheit<\/li>\n<li>Alphabetisierung auf Franz\u00f6sisch zum Zweck der Integration der Kinder in die Gesellschaft<\/li>\n<li>Verbesserung der sozialen Kompetenzen und St\u00e4rkung des Selbstvertrauens der Kinder<\/li>\n<li>Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit zum Thema Stra\u00dfenkinder und Kinderrechte<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong> Zielgruppe<\/strong><\/p>\n<p>Vom Projekt profizieren derzeit 100 Talib\u00e9s in drei Daaras ( Koranschulen)<br \/>\nJungen zwischen 5 und 15 Jahren.<\/p>\n<p>Die Hauptprobleme der Zielgruppe sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Durch das Betteln und Leben auf der Stra\u00dfe sind die Talib\u00e9s Gewalt und sexuellem Missbrauch aussetzt.<\/li>\n<li>Sie werden aufgrund ihres prek\u00e4ren Gesundheitszustands aufgrund mangelnder Ern\u00e4hrung von der Gesellschaft ausgegrenzt und haben keine Zukunftsperspektive.<\/li>\n<li>Ihre Armut und die Vernachl\u00e4ssigung durch die Marabouts sind Faktoren, die den schlechten Gesundheitszustand der Talib\u00e9s beg\u00fcnstigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzbeschreibung des Projekts Im Norden des Senegal gibt es unz\u00e4hlige Stra\u00dfenkinder, die tagt\u00e4glich um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen. 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