{"id":986,"date":"2019-05-07T21:39:43","date_gmt":"2019-05-07T19:39:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/?page_id=986"},"modified":"2021-11-17T17:50:17","modified_gmt":"2021-11-17T15:50:17","slug":"alphabetisation-formation-de-base-et-insertion-sociale-des-enfants-talibes-a-saint-louis-senegal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/?page_id=986","title":{"rendered":"Alphab\u00e9tisation &#038; formation"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-luminous-vivid-amber-background-color has-background\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/wp-content\/uploads\/IMG-20170609-WA0013-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-987\" srcset=\"https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/wp-content\/uploads\/IMG-20170609-WA0013-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/wp-content\/uploads\/IMG-20170609-WA0013-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/wp-content\/uploads\/IMG-20170609-WA0013-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gartenderhoffnung.org\/wp-content\/uploads\/IMG-20170609-WA0013.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Alphabetisierung, Grundausbildung und soziale Integration<br>von Talib\u00e9s-Kindern in Saint Louis, Senegal<\/strong><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Im Senegal leben Tausende von Stra\u00dfenkindern und &#8222;Talib\u00e9s&#8220; unter \u00e4u\u00dferst prek\u00e4ren Bedingungen. Talib\u00e9s sind Jungen, die im Grundschulalter von ihren Familien zu einem Koranlehrer geschickt werden, um den Koran zu lernen und eine religi\u00f6se Erziehung zu erhalten. Dabei handelt es sich um ein traditionelles Bildungssystem, das den Talib\u00e9s Koranunterricht erteilt, ihnen aber auch Werte wie Demut vermittelt. Der Koran-Meister (&#8222;Marabout&#8220;) wird in der Religionsgemeinschaft respektiert und ist f\u00fcr seine Talib\u00e9s verantwortlich.<br>Aufgrund der gro\u00dfen Armut in der Region ist das System jedoch zunehmend anf\u00e4llig f\u00fcr Kindesmissbrauch und -ausbeutung geworden. Durch den Preisverfall bei den landwirtschaftlichen Exportprodukten in den 1970er Jahren verarmte ein gro\u00dfer Teil der b\u00e4uerlichen Bev\u00f6lkerung. Deshalb schicken auch noch heute Bauernfamilien ihre Kinder nicht nur aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden zu den Marabouts in die St\u00e4dte, sondern auch, weil sie sie nicht mehr ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Viele Marabouts leben jedoch selbst unterhalb der Armutsgrenze und zwingen ihre Sch\u00fcler zum Betteln auf der Stra\u00dfe. Den Marabouts fehlt das Geld, ihre Sch\u00fctzlinge mit Essen zu versorgen, und sie brauchen dar\u00fcber hinaus selbst Geld f\u00fcr sich und ihre Familien. F\u00fcr viele Marabouts sind der Koranunterricht und die Ausbeutung ihrer Sch\u00fcler somit zu einem Gesch\u00e4ftsmodell geworden.<br>Der senegalesische Staat ist nicht in der Lage (oder nicht willens), mit diesem traditionellen System zu brechen und toleriert, dass die Koransch\u00fcler (Talib\u00e9s) keine \u00f6ffentlichen Schulen besuchen (obwohl im Senegal Schulpflicht besteht). Hilfe f\u00fcr die Talib\u00e9s und Stra\u00dfenkinder kommt daher haupts\u00e4chlich von privaten Organisationen, wie zum Beispiel dem Verein Jardin d&#8217;Espoir in Saint-Louis. <\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Organisation setzt sich f\u00fcr die F\u00f6rderung der Kinderrechte und die Verringerung der Kinderarmut ein. Sie hat ihren Sitz in Saint-Louis, einer Stadt mit etwa 250.000 Einwohnern. Saint-Louis ist eine Stadt, die von Fischerei und Subsistenzlandwirtschaft gepr\u00e4gt ist und in der die Mehrheit der Einwohner in Armut lebt.<br>Saint-Louis ist f\u00fcr seine Koranschulen (&#8222;Daaras&#8220;) bekannt, von denen es Hunderte gibt. Infolgedessen trifft man in der Stadt \u00fcberall auf Kinder, die auf der Suche nach Essen von Haus zu Haus ziehen oder Passanten um ein wenig Geld anbetteln. Einige dieser Kinder sind erst f\u00fcnf oder sechs Jahre alt, w\u00e4hrend \u00e4ltere Talib\u00e9s oft versuchen, Geld zu verdienen, indem sie Schuhe putzen oder andere Dienstleistungen auf M\u00e4rkten und Fischereidocks anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>EINSATZGEBIETE DES PROJEKTS<\/strong><br><br>Das Projekt unterst\u00fctzt Kinder der Gemeinde Saint Louis. Die Stadt ist in Bezirke unterteilt und das Viertel Ndiolof\u00e8ne, in dem das Projekt lokalisiert ist, gilt als landwirtschaftlich gepr\u00e4gt, mit zahlreichen Obst- und Gartenanlagen. Das Viertel befindet sich im Faubourg de Sor und zeichnet sich durch ein reges Vereinsleben aus.<br>In Ndiolof\u00e8ne gibt es zehn lokale Organisationen. Sport- und Kulturvereine, Frauenf\u00f6rdergruppen, wirtschaftliche Interessengruppen, Basisgemeinschaftsorganisationen, Themenverb\u00e4nde und Elternvereinigungen sind hier aktiv. Die Daaras, mit denen \u0301unsere Organisation zusammenarbeitet, sind in Cit\u00e9 Niax, aber auch in Ndiolof\u00e9ne angesiedelt.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>PROJEKTHINTERGRUND UND ZIEL<\/strong><br><br>Die Region Saint Louis befindet sich im Norden des Landes und umfasst eine Fl\u00e4che von 10.017 km2 oder 10% des Staatsgebiets. Sie grenzt im Norden an Mauretanien, im S\u00fcden und Osten an die Regionen Louga und Matam und im Westen an den Atlantischen Ozean. 17% der Bev\u00f6lkerung der Region Saint Louis lebt mit weniger als 75 Cent pro Tag unterhalb der Armutsgrenze. Diese wichtige Randgruppe besteht haupts\u00e4chlich aus Frauen und jungen Menschen. Diese Gruppen sind aufgrund sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Faktoren sehr gef\u00e4hrdet und nicht in der Lage, alleine ihre Grundbed\u00fcrfnisse zu decken. Dadurch geraten sie an den Rand der Gesellschaft, werden marginalisiert und ausgegrenzt.<br>Armut, ein Ausgrenzungsfaktor par excellence, ist in der Region sehr pr\u00e4sent. Armut breitet sich vor allem in l\u00e4ndlichen Gebieten aus, was die Abwanderung der Betroffenen in gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte wie Saint Louis beg\u00fcnstigt. Seit den siebziger und achtziger Jahren hat Senegal mehrere extreme D\u00fcrreperioden erlebt, die die Wirtschaft, insbesondere die Landwirtschaft, stark in Mitleidenschaft gezogen haben. Dies f\u00fchrte zu einer massiven Migration von Menschen aus dem Landesinneren in die regionalen Hauptst\u00e4dte. Aufgrund dieser starken Trockenheit sahen sich auch die Marabouts, welche als Landwirte von ihren Feldern gelebt hatten, dazu gezwungen, mit ihren Talib\u00e9s in die St\u00e4dte zu ziehen. Somit wurde die religi\u00f6se Bildung nun weit weg von zu Hause fortgesetzt, so dass die Eltern, die den Marabouts ihre Kinder anvertraut hatten, sich finanziell und materiell nicht mehr am Unterhalt die Kinder beteiligen konnten. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Der Marabut, der nicht in der Lage ist, f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der Kinder zu sorgen, ist daher gezwungen, sie aufzufordern, um Essen zu betteln, aber die Jungen m\u00fcssen sich auch finanziell an ihrer Ausbildung beteiligen. Es handelt sich um Jungen, manchmal kaum 5 Jahre alt, meist aus Fouta, der Casamance oder sogar aus Mali oder Guinea, und im Allgemeinen aus sehr armen Familien, die von ihren Eltern<br>zu einem Marabout geschickt werden, um eine Koranausbildung zu absolvieren, das Gemeinschaftsleben kennen zu lernen und einen Sinn f\u00fcr Demut und Durchhalteverm\u00f6gen angesichts ihrer Notlage zu entwickeln. Im Gegenzug m\u00fcssen die Talib\u00e9s-Kinder auch verschiedene Dienste wie z.B. Hausarbeit verrichten, aber auch f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr den Marabout und seine Familie durch Betteln Geld erwirtschaften.<br>Die Talib\u00e9s hausen in Daaras (Koranschulen), oft unfertigen Behelfsunterk\u00fcnften ohne Wasser und Strom, in denen sich die Kinder in gro\u00dfer Zahl ohne jegliche Hygiene dicht gedr\u00e4ngt zum Schlafen niederlegen, meist auf dem nackten Boden oder manchmal auf Matten.<br>Diese katastrophale Situation der Talib\u00e9s-Kinder hat die Vereinigung &#8222;Jardin d&#8217;Espoir&#8220; dazu veranlasst, nach einer dauerhaften L\u00f6sung zu suchen, die es den -Kindern erm\u00f6glichen soll, unter menschenw\u00fcrdigen Bedingungen ihre Koranstudien und ihre Ausbildung zu absolvieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PROJEKTZIELE<\/strong><br>Es geht f\u00fcr uns als Verein darum, erst einmal finanzielle Mittle zu generieren, um unser Programm f\u00fcr die Talib\u00e9s aufrechtzuerhalten und die Kinder im Bereich Hygiene, Kleidung und Gesundheit zu unterst\u00fctzen. Zudem ist es ein wichtiges Ziel, ihre Entwicklung durch Sport und spielerische Aktivit\u00e4ten zu f\u00f6rdern, aber auch, sie zu verantwortungsvollen Staatsb\u00fcrgern zu erziehen. Zus\u00e4tzlich zum Koranunterricht werden im &#8222;K\u00ebr Sabrina&#8220;-Zentrum Alphabetisierungs- und Ausbildungskurse durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>STRATEGIE, PROJEKTDURCHF\u00dcHRUNG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2012 wird der Verein Jardin d&#8217;Espoir von \u00f6sterreichischen Partnern, haupts\u00e4chlich dem Verein AMINA \u2013 aktiv f\u00fcr Menschen in Not Austria, bei der Betreuung von 100 bis 150 Talib\u00e9s und Stra\u00dfenkindern unterst\u00fctzt.<br>Urspr\u00fcnglich wurden einmal pro Woche warme Mahlzeiten an die Kinder verteilt, aber der Bedarf war gro\u00df. Dar\u00fcber hinaus gab es stets Platzprobleme, was dazu f\u00fchrte, dass seit 2013 ein Haus angemietet wurde, um als Zentrum f\u00fcr die Kinder und f\u00fcr die Verteilung von Lebensmitteln zu dienen.<br>Da viele Kinder unterern\u00e4hrt und krank sind, wurde das Programm um eine medizinische Grundversorgung erweitert und eine Krankenschwester (zus\u00e4tzlich zu zwei fest angestellten Sozialarbeitern) eingestellt.<br>Die dritte Phase der Projektentwicklung bestand aus Alphabetisierungs- und (kleinr\u00e4umigen) Berufsbildungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Kinder ab 12 Jahren (es werden N\u00e4hkurse angeboten).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DAUER DES PROJEKTS \/ MASSNAHMEN<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Alphabetisierungskurse (auf Franz\u00f6sisch) \/Grundausbildung:<br>Die Kurse finden in zwei Gruppen statt: 30 Kinder ohne Vorkenntnisse und 20 Kinder mit Vorkenntnissen (insgesamt 50 Kinder). Das Alphabetisierungsprogramm wird von kontinuierlichen Hygiene- und Umweltkursen begleitet.<br>Um den Lernerfolg zu maximieren, kombinieren wir diese Alphabetisierungskurse mit der Ausgabe von Nachmittags-Mahlzeiten. Dies hat sich in der Praxis als sehr wichtig erwiesen, da die Kinder immer hungrig und daher auf der Suche nach Essen sind. Wenn sie im Zentrum etwas zu essen bekommen, sind sie somit hoch motiviert, am Unterricht teilzunehmen, und das Lernen f\u00e4llt ihnen leichter, wenn sie ges\u00e4ttigt sind. Die angebotenen Snacks bestehen aus Brot, Milch und Obst im Wert von 1310 FCFA (2 Euro) pro Kind und sind f\u00fcr insgesamt 50 Kinder vorgesehen. Sie werden zweimal w\u00f6chentlich (vor dem Unterricht) verteilt.<\/li><li>N\u00e4hwerkst\u00e4tten f\u00fcr 12 Kinder\/Jugendliche: Diese finden teils im Zentrum, teils au\u00dferhalb, mit Schneidermeistern statt. Es gibt bereits zwei N\u00e4hmaschinen; drei weitere sollen im Rahmen des Projekts angeschafft werden.<\/li><li>Gartenbau-Workshops f\u00fcr 25 Kinder\/Jugendliche:<br>Es ist geplant, demn\u00e4chst im Tageszentrum K\u00ebr Sabrina Hochbeete (mit Kr\u00e4utern, Tomaten usw.) sowie Unterrichtseinheiten in einer nahe gelegenen Gartenbauschule zu organisieren. Die Ausbildung soll den Jugendlichen helfen, sich nach Abschluss ihrer Koranschulung bei den Marabouts durch den Erwerb von landwirtschaftlichen Grundkenntnissen wieder in ihre Familien und <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>D\u00f6rfer zu integrieren. Dies sollte junge Menschen ermutigen, aufs Land zur\u00fcckzukehren, sollten sie in den St\u00e4dten keine Chance auf ein unabh\u00e4ngiges Leben haben.<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"4\"><li>Workshops Einf\u00fchrung in die Computer-Nutzung f\u00fcr 6 Kinder\/Jugendliche<br>Donnerstags und freitags von 10.00 bis 11.30 Uhr werden Computerkurse angeboten. Die Schulungen finden drei Monate lang in Form von Modulen statt (in Kleingruppen von 5-6 Sch\u00fclern).<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>BREVE DESCRIPTION DU PROJET<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Au S\u00e9n\u00e9gal, des milliers d&#8217;enfants des rues et de &#8222;Talib\u00e9s&#8220; vivent dans des conditions extr\u00eamement pr\u00e9caires. Les talib\u00e9s sont des enfants (de sexe masculin) qui sont envoy\u00e9s par leurs familles chez un &nbsp;maitre coranique pour apprendre le Saint Coran et recevoir une \u00e9ducation religieuse. Il s&#8217;agit d&#8217;un syst\u00e8me \u00e9ducatif traditionnel s\u00e9culaire qui donne des le\u00e7ons de Coran aux talib\u00e9s, mais qui leur enseigne aussi des valeurs comme l&#8217;humilit\u00e9. Le maitre coranique (&#8222;Marabout&#8220;) est respect\u00e9 dans la communaut\u00e9 religieuse et est responsable de ses talib\u00e9s. <\/p>\n\n\n\n<p>Cependant, en raison de la grande pauvret\u00e9 de la r\u00e9gion, ce syst\u00e8me est devenu de plus en plus vuln\u00e9rable aux abus et \u00e0 l&#8217;exploitation des enfants. La chute des prix des exportations agricoles dans les ann\u00e9es 70 a appauvri une grande partie de la population agricole, les familles paysannes envoyant leurs enfants aux marabouts dans les villes non seulement pour des raisons religieuses mais aussi parce qu&#8217;elles ne pouvaient plus les nourrir. Mais beaucoup de marabouts vivent eux-m\u00eames en dessous du seuil de pauvret\u00e9 et forcent les enfants \u00e0 mendier dans la rue, parce qu&#8217;ils ne peuvent pas leur fournir de la nourriture et parce qu&#8217;ils ont besoin d&#8217;argent pour eux-m\u00eames et leurs familles. Pour de nombreux marabouts, les le\u00e7ons de Coran sont devenues un mod\u00e8le d&#8217;affaires.<\/p>\n\n\n\n<p>L&#8217;Etat s\u00e9n\u00e9galais n&#8217;est pas en mesure (ou d\u00e9sireux) de rompre avec ce syst\u00e8me traditionnel et tol\u00e8re que les Talib\u00e9s ne fr\u00e9quentent pas les \u00e9coles publiques (bien que le S\u00e9n\u00e9gal ait une scolarit\u00e9 obligatoire). L&#8217;am\u00e9lioration de la situation des talib\u00e9s et des enfants de la rue provient donc principalement d&#8217;associations priv\u00e9es, comme l&#8217;association Jardin d&#8217;Espoir \u00e0 Saint-Louis.<\/p>\n\n\n\n<p>En effet, notre association est engag\u00e9e dans la promotion des droits de l&#8217;enfant et la r\u00e9duction de la pauvret\u00e9 infantile. Elle est bas\u00e9e \u00e0 Saint-Louis, une ville d&#8217;environ 250 000 habitants. C&#8217;est une ville caract\u00e9ris\u00e9e par la p\u00eache et l&#8217;agriculture de subsistance et dont la majorit\u00e9 des habitants vivent dans la pauvret\u00e9. <\/p>\n\n\n\n<p>Saint-Louis est connu pour ses \u00e9coles coraniques (&#8222;Daaras&#8220;), dont il existe des centaines. En cons\u00e9quence, le paysage urbain est domin\u00e9 par des enfants qui vont de maison en maison \u00e0 la recherche de nourriture ou qui mendient les passants pour un peu d&#8217;argent. Certains enfants n&#8217;ont que cinq ou six ans, tandis que les Talib\u00e9s plus \u00e2g\u00e9s essaient souvent de se faire de l&#8217;argent en cirant des chaussures ou en rendant d&#8217;autres services.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LOCALISATION DU PROJET<\/strong>&nbsp;:<\/p>\n\n\n\n<p>Le projet a comme lieu d&#8217;intervention la commune de &nbsp;Saint Louis. La ville de Saint Louis \u00e9tant subdivis\u00e9e en quartiers, celui de Ndiolof\u00e8ne est consid\u00e9r\u00e9 comme un quartier &nbsp;agricole avec beaucoup de vergers et de jardins. Le quartier est situ\u00e9 dans le Faubourg de Sor.<\/p>\n\n\n\n<p>Ndiolof\u00e8ne est un quartier qui a une dynamique associative intense. En effet une dizaine d&#8217;associations -Associations Sportives et Culturelles (ASC), Groupements de Promotion F\u00e9minines (GPF), Groupements d&#8217;Int\u00e9r\u00eat Economique (GIE), Organismes &nbsp;Communautaires de Base (OCB), Associations \u00e0 Th\u00e8mes, Associations des parents d&#8217;\u00e9l\u00e8ves (APE), \u00e9voluent dans le quartier. Les Daaras avec lesquels travaille l\u00b4association sont log\u00e9s \u00e1 Cit\u00e9 Niax, mais aussi dans ce quartier de Ndiolof\u00e9ne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>CONTEXTE ET JUSTIFICATION DU PROJET<\/strong>&nbsp;:<\/p>\n\n\n\n<p>La &nbsp;r\u00e9gion de Saint Louis occupe la porte septentrionale du pays et s&#8217;\u00e9tend sur une superficie de 10.017 km2 &nbsp;soit 10% &nbsp;du territoire national. Elle est d\u00e9limit\u00e9e au nord par la Mauritanie, au Sud et \u00e0 l&#8217;est par &nbsp;les r\u00e9gions de Louga et Matam, \u00e0 l&#8217;ouest par l&#8217;Oc\u00e9an Atlantique. 17% de la population de la r\u00e9gion de Saint Louis vit au-dessous du seuil de la pauvret\u00e9 avec moins de 500 frs CFA. Cette frange importante est majoritairement compos\u00e9e de femmes et de jeunes. Ces groupes tr\u00e8s vuln\u00e9rables en raison de facteurs d&#8217;ordre sociologique, \u00e9conomique et culturel ne parviennent pas \u00e0 assurer la satisfaction de leurs besoins essentiels. Cela les confine dans une situation de marginalisation par rapport au reste de la soci\u00e9t\u00e9. <\/p>\n\n\n\n<p>La pauvret\u00e9, facteur d&#8217;exclusion par excellence, est tr\u00e8s pr\u00e9sente dans la r\u00e9gion. Cette derni\u00e8re a tendance \u00e0 s&#8217;\u00e9tendre notamment &nbsp;en zone rurale ce qui favorise l&#8217;exode vers les grandes villes comme Saint Louis.<\/p>\n\n\n\n<p>Depuis les &nbsp;ann\u00e9es 70 \u2013 80, avec la s\u00e9cheresse qui a s\u00e9vi durant cette p\u00e9riode, le S\u00e9n\u00e9gal a connu plusieurs cycles de s\u00e9cheresse qui ont compl\u00e8tement perturb\u00e9 les activit\u00e9s \u00e9conomiques surtout dans le monde rural. Il s\u2019en est suivi un d\u00e9placement massif de populations de l\u2019int\u00e9rieur du pays vers les capitales r\u00e9gionales.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u2019immigration qui avait un caract\u00e8re saisonnier (exode rural) a compl\u00e8tement chang\u00e9 de formes. Des territoires vierges et des zones non identifi\u00e9es ont \u00e9t\u00e9 conquis par la forte demande en logement. On assiste \u00e0 une forme d\u2019urbanisation sauvage de certains quartiers p\u00e9riph\u00e9riques et c\u2019est aussi le d\u00e9but d\u2019un long processus de paup\u00e9risation. Cette s\u00e9cheresse a pouss\u00e9 les marabouts, d\u2019habitude de paisibles cultivateurs dans leur contr\u00e9e, \u00e0 venir s\u2019installer, avec leurs talib\u00e9s, &nbsp;dans les villes pour continuer l\u2019enseignement religieux alors que les parents qui leur ont confi\u00e9 leurs enfants ne participent pas \u00e0 leur prise en charge.<\/p>\n\n\n\n<p>Le marabout, ne pouvant pas subvenir aux besoins des enfants, est donc oblig\u00e9 de leur demander d\u2019aller mendier pour manger, mais aussi de participer financi\u00e8rement \u00e0 leur instruction. Ainsi, ce sont des gar\u00e7ons, parfois d&#8217;\u00e0 peine 4 ou 5 ans, originaires pour la plupart du Fouta, de la Casamance et m\u00eame du Mali ou de la Guin\u00e9e et issus g\u00e9n\u00e9ralement de familles tr\u00e8s pauvres, qui sont plac\u00e9s chez un marabout afin de suivre une \u00e9ducation coranique, de s&#8217;initier \u00e0 la vie communautaire et d&#8217;acqu\u00e9rir le sens de l&#8217;humilit\u00e9 et de l&#8217;endurance face aux \u00e9preuves. En contrepartie, les talib\u00e9s doivent s&#8217;acquitter de divers services comme des travaux domestiques, mais \u00e9galement subvenir \u00e0 leurs propres besoins, ainsi qu&#8217;\u00e0 ceux du marabout et de sa famille, contraints \u00e0 mendier dans les rues. <\/p>\n\n\n\n<p>Les talib\u00e9s survivent dans des daaras (\u00e9coles coraniques), souvent des habitations de fortune, inachev\u00e9es, sans eau ni \u00e9lectricit\u00e9, o\u00f9 les enfants, en surnombre, priv\u00e9s d&#8217;hygi\u00e8ne et de soins, s&#8217;entassent pour dormir, g\u00e9n\u00e9ralement \u00e0 m\u00eame le sol ou parfois sur des nattes, les uns coll\u00e9s aux autres. <\/p>\n\n\n\n<p>Cette d\u00e9solante situation des enfants talib\u00e9s a amen\u00e9 l\u2019Association \u00ab&nbsp;Jardin d\u2019Espoir&nbsp;\u00bb \u00e0 r\u00e9fl\u00e9chir sur leur sort et \u00e0 essayer de trouver une solution durable qui permettra aux talib\u00e9s de vivre assez d\u00e9cemment afin de bien poursuivre leurs \u00e9tudes et leur \u00e9ducation.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>OBJECTIFS DU PROJET<\/strong>&nbsp;:<\/p>\n\n\n\n<p>Il s\u2019agira donc pour l\u00b4association, d\u2019abord de se doter de moyens de capitalisation de ses actions pour p\u00e9renniser son programme, de suivre les talib\u00e9s sur le plan de l\u2019hygi\u00e8ne corporelle et vestimentaire, de leur sant\u00e9 avec les premiers soins de sant\u00e9 de base, d\u2019am\u00e9liorer leur hygi\u00e8ne environnementale, de favoriser leur \u00e9panouissement par le sport et les jeux ludiques, mais aussi de les former par une bonne \u00e9ducation \u00e0 la citoyennet\u00e9. En plus de l\u2019enseignement coranique, des sessions en <strong>alphab\u00e9tisation<\/strong>&nbsp;et de <strong>formation<\/strong>&nbsp;seront programm\u00e9es au centre \u00ab&nbsp;Jardin d\u00b4Espoir&nbsp;\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>STRATEGIE, MISE EN \u0152UVRE DU PROJET<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Depuis 2012, l&#8217;association Jardin d&#8217;Espoir est soutenue par des partenaires autrichiens dans l&#8217;accueil de 100 \u00e0 150 talib\u00e9s et enfants de la rue. <\/p>\n\n\n\n<p>Au d\u00e9part, des repas chauds \u00e9taient distribu\u00e9s aux enfants une fois par semaine, mais les besoins \u00e9taient grands. En outre, il y avait toujours des probl\u00e8mes d&#8217;espace, ce qui a conduit \u00e0 la location d\u00b4une maison depuis 2013 pour en faire un centre d\u00b4accueil et o\u00f9 la nourriture pouvait \u00eatre distribu\u00e9e. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00c9tant donn\u00e9 que de nombreux enfants souffrent de malnutrition et sont malades, le programme a \u00e9t\u00e9 \u00e9largi pour inclure les soins m\u00e9dicaux de base et une infirmi\u00e8re (en plus de deux travailleurs sociaux permanents) a \u00e9t\u00e9 engag\u00e9e. <\/p>\n\n\n\n<p>La troisi\u00e8me \u00e9tape de d\u00e9veloppement du projet a consist\u00e9 en des mesures d&#8217;alphab\u00e9tisation et (\u00e0 petite \u00e9chelle) de formation professionnelle pour les enfants d\u00e8s l&#8217;\u00e2ge de 12 ans (des cours de coiffure et de couture ont \u00e9t\u00e9 propos\u00e9s).<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00e2ce aux dons de partenaires autrichiens,en l\u00b4occurence l\u00b4entreprise de conctruction BUWOG Group, l\u00b4ONG AMINA et l\u00b4Ambassade d\u00b4Autriche au S\u00e9n\u00e9gal,&nbsp;il a finalement \u00e9t\u00e9 possible de construire \u00e1 Ndiolof\u00e9ne un nouveau centre pour les enfants talib\u00e9s&nbsp;et qui a \u00e9t\u00e9 inaugur\u00e9 le 17 avril&nbsp;2019. Il s&#8217;agit d&#8217;une autre \u00e9tape importante pour avoir un point de contact fixe pour les enfants, qui autrement passent beaucoup de temps dans la rue, avec tous les effets secondaires n\u00e9gatifs tels que la violence, la p\u00e9dophilie, l&#8217;abus et la consommation de drogues. &nbsp;Le nouveau centre d\u00b4accueil est spacieux, il dispose d\u00b4une cuisine, d\u00b4une salle de soins primaires, de deux salles de cours&nbsp;d\u00b4alphab\u00e9tisation, d\u00b4une salle de formation, d\u00b4une salle polyvalente et d\u00b4une grande cour o\u00f9 les enfants peuvent jouer&nbsp;au babyfoot, au tennis de table ou au basketball. <\/p>\n\n\n\n<p>Un t\u00e9l\u00e9viseur \u00e9cran plat, install\u00e9 dans la salle polyvalente, leur permettra de regarder des films \u00e9ducatifs ou de sensibilisation, mais aussi de suivre, \u00e1 l\u00b4instar des autres enfants, des matchs de football des ligues europ\u00e9enes ou les coupes d\u00b4Afrique ou du monde. Ce qui leur \u00e9vitera d\u00b4aller voir ces matchs \u00e1 partir des fen\u00e9tres des maisons du quartier.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00b4Association souhaite continuer \u00e0 financer les services de base (suppl\u00e9ments alimentaires et soins m\u00e9dicaux), mais souhaite \u00e9galement poursuivre une strat\u00e9gie de d\u00e9veloppement plus durable. Cela peut se faire principalement par l&#8217;\u00e9ducation et la formation. L&#8217;objectif de ce projet est donc d&#8217;alphab\u00e9tiser les enfants d&#8217;\u00e2ge scolaire primaire (6 \u00e0 12 ans) et d&#8217;offrir divers ateliers de formation aux enfants plus \u00e2g\u00e9s (12 \u00e0 16 ans). <\/p>\n\n\n\n<p>Les cours de couture ont fait leur preuve en tant que mesure de formation professionnelle ; la demande est forte et les jeunes peuvent gagner relativement et rapidement un peu d&#8217;argent avec de petites commandes.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00b4Association veut aussi offrir aux talib\u00e9s la possibilit\u00e9 d\u00b4\u00e9tre initi\u00e9s \u00e1 l\u00b4outil informatique pour combattre l\u00b4analphab\u00e9tisme num\u00e9rique. L\u2019int\u00e9gration de ce projet d\u2019initiation \u00e0 l\u2019informatique int\u00e8gre les orientations du Plan de D\u00e9veloppement psycho-socio\u00e9ducatif de l\u2019enfant&nbsp;et permet aussi de susciter la curiosit\u00e9 de l\u2019enfant et \u00e0 esp\u00e9rer \u00e0 avoir acc\u00e8s aux m\u00e9tiers du si\u00e8cle<\/p>\n\n\n\n<p>Le projet est con\u00e7u pour une dur\u00e9e ind\u00e9termin\u00e9e&nbsp;et comprend les mesures suivantes :<\/p>\n\n\n\n<p>1. <strong>cours d&#8217;alphab\u00e9tisation (en fran\u00e7ais)\/\u00e9ducation de base<\/strong>&nbsp;: <\/p>\n\n\n\n<p>Ils se d\u00e9roulent en deux groupes : 30 enfants sans connaissances pr\u00e9alables et 20 enfants avec connaissances pr\u00e9alables (soit 50 enfants au total). Le programme d&#8217;alphab\u00e9tisation s&#8217;accompagne de cours continus d&#8217;\u00e9ducation \u00e0 l&#8217;hygi\u00e8ne et \u00e0 l&#8217;environnement.<\/p>\n\n\n\n<p>Afin de maximiser le succ\u00e8s de l&#8217;apprentissage, nous voulons combiner les cours d\u00b4alphab\u00e9tisation avec les distributions de go\u00fbters &#8211; ceci s&#8217;est av\u00e9r\u00e9 tr\u00e8s important car les enfants sont toujours affam\u00e9s et \u00e0 la recherche de nourriture. Lorsqu&#8217;ils re\u00e7oivent quelque chose \u00e0 manger au centre, ils sont tr\u00e8s motiv\u00e9s pour assister aux cours et l&#8217;apprentissage est plus facile lorsqu&#8217;ils sont rassasi\u00e9s. Les go\u00fbters seront compos\u00e9s de pain, de lait et de fruits d\u00b4une valeur de 1310 F CFA par enfant et pour un total de 50 enfants et servis deux fois par semaine (avant les cours).<\/p>\n\n\n\n<p>2. <strong>Ateliers de couture pour 12 enfants\/jeunes<\/strong>&nbsp;: <\/p>\n\n\n\n<p>Ceux-ci se d\u00e9rouleront en partie au centre, en partie \u00e1 l\u00b4ext\u00e9rieur chez des maitres-tailleurs. Il y a d\u00e9j\u00e0 deux machines \u00e0 coudre et trois autres seront achet\u00e9es dans le cadre du projet.<\/p>\n\n\n\n<p>3. <strong>Ateliers de jardinage pour 25 enfants\/jeunes<\/strong>&nbsp;: <\/p>\n\n\n\n<p>Il est pr\u00e9vu d&#8217;installer des plates-bandes sur\u00e9lev\u00e9es (avec herbes, tomates, etc.) dans le centre ainsi que des unit\u00e9s d&#8217;enseignement dans une \u00e9cole de jardinage \u00e0 proximit\u00e9.<\/p>\n\n\n\n<p>La formation devrait aider les jeunes \u00e0 se r\u00e9ins\u00e9rer dans leur famille\/village apr\u00e8s avoir termin\u00e9 leur formation coranique avec les marabouts en acqu\u00e9rant les connaissances agricoles de base. Cela devrait encourager les jeunes \u00e0 retourner \u00e0 la campagne s&#8217;ils n&#8217;ont aucune chance d&#8217;avoir une vie ind\u00e9pendante dans les villes. <\/p>\n\n\n\n<ul><li><strong>Atelier d\u00b4initiation \u00e1 l\u00b4informatique<\/strong><strong>&nbsp;pour<\/strong>&nbsp;<strong>5 enfants\/jeunes<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Des cours d\u00b4initiation \u00e1 l\u00b4outil informatique et \u00e1 l\u00b4internet seront organis\u00e9s pour les jeunes talib\u00e9s les mercredi, jeudi et vendredi de 16h30 \u00e1 18h30. Les sessions de formation se feront sous forme de modules par cohorte de cinq (5) talib\u00e9s tous les trois (3) mois<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DESCRIPTION <\/strong><strong>DE L\u00b4ASSOCIATION<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>L&#8217;association &#8222;Jardin d&#8217;Espoir&#8220; est une association s\u00e9n\u00e9galaise \u00e0 but non lucratif bas\u00e9e \u00e0 Saint Louis, dont l&#8217;objectif est de soutenir les Talib\u00e9s et les enfants des rues de Saint Louis par un programme d&#8217;int\u00e9gration (de l&#8217;aide sociale aux mesures d&#8217;accompagnement \u00e0 long terme dans les domaines de l&#8217;\u00e9ducation, la sant\u00e9, les loisirs, l&#8217;insertion sociale etc).<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00b4association est une initiative d\u00b4enseignants \u00e1 la retraite, de travailleurs sociaux et d\u00b4autres bonnes volont\u00e9s interpel\u00e9es par ce ph\u00e9nom\u00e8ne et soucieuses du devenir de la jeunesse qui veulent \u0153uvrer dans un cadre unitaire pour l\u2019\u00e9panouissement de ces enfants qui ont droit \u00e0 tous les droits de l\u2019enfant sur les plans social, \u00e9ducatif et moral en collaboration avec l\u2019Etat, les collectivit\u00e9s locales et les partenaires nationaux et internationaux.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-6 is-cropped L\u2019association, depuis sa relance en 2011, est maintenant dirig\u00e9e par le bureau ci-apr\u00e8s\u00a0:  PRESIDENT: Mamadou NDIAYE, enseignant \u00e1 la retraite VICE-PRESDENTE CHARGEE DES FINANCES Absa GUISSE, secr\u00e9taire de direction SECRETAIRE GENERAL Magol GUYE, PRESIDENT COMMISSION SOCIO-EDUCATIVE Abdoulaye Aris FAYE, travailleur social Contact: Si\u00e8ge social: 12, Rue Leybar, Ndiolof\u00e9ne, Sor, Saint-Louis Pr\u00e9sident: 77 447 84 27 Vice-pr\u00e9sidente: 533 57 46 Secr\u00e9taire g\u00e9n\u00e9ral: 542 30 05\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" 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Talib\u00e9s sind Jungen, die im Grundschulalter von ihren Familien zu einem Koranlehrer geschickt werden, um den Koran zu lernen und eine religi\u00f6se Erziehung zu erhalten. 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